Ärztliche Weiterbildung

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Weiterbildungen für unsere und auch für zuweisende Ärztinnen und Ärzten fördern die Behandlungsqualität unserer Patientinnen und Patienten. In enger Zusammenarbeit gewährleisten wir so ein kompetentes Netzwerk mit Fachpersonen aus der Region.

Fachärztliche Weiterbildung

Klinik für Chirurgie

Diese Weiterbildung ist definiert als die Tätigkeit der Ärztin oder des Arztes nach erfolgreich beendetem Medizinstudium mit dem Ziel, einen Facharzttitel (und/oder eine Schwerpunktbezeichnung) als Ausweis für die Befähigung zur kompetenten ärztlichen Tätigkeit auf einem Fachgebiet zu erwerben.

Die Definitionen, die Strukturierung und Inhalte der Weiterbildung zur Fachärztin Chirurgie / zum Facharzt Chirurgie entnehmen Sie dem entsprechenden WB-Programm.

Zertifikat 2026 SIWF Chirurgie

Zertifikat 2026 SGC Traumatologie

Innere Medizin

Die Weiterbildungsstätte Klinik Innere Medizin am Spital Lachen wird vom Schweizerischen Institut für ärztliche Weiter- und Fortbildung (SIWF) gemäss Art. 39ff der Weiterbildungsordnung (WBO) für das Jahr 2022 anerkannt.

Nephrologie

Das Spital Lachen gilt als anerkannte Weiterbildungsstätte in Nephrologie, Kategorie C (Art. 43 WB0). Es können demnach sechs Monate für die fachspezifische Weiterbildung im Fach Nephrologie erworben werden.

Frauenklinik

Die Weiterbildungsstätte Frauenklinik Spital Lachen / Gesundheitszentrum am See wird vom Schweizerischen Institut für ärztliche Weiter- und Fortbildung (SIWF) gemäss Art. 39ff der Weiterbildungsordnung (WBO) für das Jahr 2022 im Bereich Gynäkologie und Geburtshilfe anerkannt.

Zertifikat 2026 SIWF Frauenklinik

Institut Radiologie

Die Radiologie des Spital Lachen besteht aus qualifizierten Ärztinnen und Ärzten sowie medizinisch-technischen Röntgenassistentinnen und -assistenten MTRA. Sämtliche ärztlichen Fachpersonen arbeiten in der Allgemeinradiologie. Daneben finden sich auch Subspezialisierungen wie Neuroradiologie und Schwerpunkt in Interventioneller Radiologie.

Die Radiologie arbeitet eng mit den zuweisenden Hausärztinnen und Hausärzten sowie den umgebenden Spitälern zusammen, um eine möglichst effiziente und schonende Abklärung unserer Patientinnen und Patienten zu gewährleisten.

Die Radiologie ist ein Weiterbildungsinstitut Typ C.

Institut Anästhesie

Das Spital Lachen ist eine vom SIWF nach Art. 39ff zertifizierte ärztliche Weiterbildungsstätte für den Fachbereich Anästhesie der Kategorie B (zwei Jahre Weiterbildungszeit).

Es werden zwei Stellen für Assistenzärztinnen und Assistenzärzte angeboten. Durch das breite Spektrum ist sowohl ein Einsatz zu Beginn als auch im weiteren Verlauf der gesamten Weiterbildungszeit sinnvoll umsetzbar.

Im Rahmen der Weiterbildung ist auch der Einsatz im Rettungsdienst (Notarzt-Einsatzfahrzeug) möglich und gewünscht. Die weiteren Ausbildungsinhalte entnehmen Sie bitte dem Weiterbildungskonzept.

Ausbildung – Cand. med. Anästhesie, Rettungs- und Intensivmedizin

Teil 1 – Grundlagen

Die Ausbildung der Unterassistentinnen und Unterassistenten am Institut Anästhesie- Rettungs- und Intensivmedizin gliedert sich in drei zeitliche Abschnitte.

In den jeweiligen Stadien der Ausbildung werden Grundlagen aus dem Bereich der Anästhesie vermittelt.

Einerseits werden die Grundkenntnisse in der Teamarbeit erarbeitet, andererseits müssen theoretische Inhalte im Selbststudium gelernt werden. Diese Kenntnisse werden in einem Zwischengespräch überprüft und sind Voraussetzung für selbständiges Arbeiten.

Ziele

  • Anschliessen von Patientinnen und Patienten an das notwendige Monitoring (Standard und erweitert)
  • Kenntnisse in der Bedienung der Monitoring-Anlage
  • Kenntnisse über Funktion und Prüfung der Anästhesiegeräte
  • Legen eines peripher venösen Zugangs
  • Lernen von sicherem Überwachen, Dokumentieren und Beurteilung der Patientinnen und Patienten vor, während und im Anschluss an die Anästhesie
  • Kenntnisse, Verständnis und Therapie der häufigsten Komplikationen, welche während und nach der Anästhesie auftreten können
  • Kenntnisse über Infusionslösungen, Analgetika, Sedativa, Katecholamine und Hypnotika (Dosierung, Indikation, Nebenwirkungen, Vor- und Nachteile)
  • Einführung und Schulung in die Prämedikation und die vor der Operation notwendigen Untersuchungen
  • Theoretische Kenntnisse der gängigen Anästhesie­verfahren wie Spinal-Anästhesie, Leitungs-Anästhesie, Intubations-Anästhesie und Anästhesie mittels Larynxmaske

Organisation und Dauer

  • Der erste Teil des Praktikums wird in enger Zusammenarbeit mit dem Pflegepersonal Anästhesie unter Kontrolle der Anästhesieärztinnen und -ärzte durchgeführt.
  • Je nach Entwicklung der Kenntnisse der Unterassistentin / des Unterassistenten dauert diese Ausbildungsphase ein bis zwei Wochen.
  • Am Ende des ersten Praktikumteils wird durch die / den CA Anästhesie oder die zuständige ärztliche Fachperson ein Zwischengespräch über den bis dahin gelernten Stoff durchgeführt.

Täglicher Ablauf

07.15 Uhr
Anästhesierapport 

07.30 Uhr
Prüfen der Anästhesiegeräte und Vorbereitung der für die Anästhesie notwendigen Medikamente unter Aufsicht des Anästhesie-Pflegepersonals.

07.35 Uhr
Vorbereiten der Patientinnen und Patienten für die Anästhesie. Kontrolle der präoperativen Laborparameter, Einblick in die Patientenanamnese und die Resultate der präoperativen Abklärungen (EKG, Thorax, Krankengeschichte).

Weiterer Tagesablauf
Mithilfe und Assistenz bei der Ausleitung und Transport der Patientinnen und Patienten in den Aufwachraum. Je nach Ausbildungsstand des cand. med., Teilnahme an den Prämedikationsvisiten. Anschliessend Besprechung mit der diensthabenden Fachperson für Anästhesie.

Teilnahme an internen Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen.

Teil 2 – Vertiefung

Ziele

  • Vertiefen des Gelernten.
  • Im Selbststudium Vertiefung in die Anästhesietechniken, die möglichen Komplikationen und deren Therapien und in die anatomischen Grundlagen der Intubations- und Spinalanästhesie.
  • Erlernen von Maskenbeatmung und Atemwegssicherung mittels Larynxmaske.
  • Intubationskurs am Phantom.
  • Vertiefen der Medikamentenkenntnisse (Infusionen, Analgetika, Sedativa, Katecholamine und Hypnotika).
  • Durchführung von Prämedikation und von den vor der Operation notwendigen Untersuchungen unter Supervision durch die Anästhesieärztinnen und -ärzte.
  • Schulung in die Technik der Spinalanästhesie durch das ärztliche Team.
  • Weitere Entwicklung der theoretischen Kenntnisse der gängigen Anästhesieverfahren wie Spinalanästhesie, Leitungsanästhesie, Intubationsanästhesie und Anästhesie mittels Larynxmaske.

Organisation und Dauer

Der zweite Teil des Praktikums wird in enger Zusammenarbeit mit dem Pflegepersonal Anästhesie, und des ärztlichen Teams der Anästhesie durchgeführt.

  • Je nach Entwicklung der Kenntnisse der Unterassistentin / des Unterassistenten dauert diese Ausbildungsphase zwischen 2 bis 4 Wochen.
  • Am Ende des zweiten Praktikumteils wird durch die/den CA Anästhesie / betreuende/n Kaderarzt/Kaderärztin ein Zwischengespräch durchgeführt.

Täglicher Arbeitsablauf

07.15 Uhr
Anästhesierapport

07.30 Uhr
Selbständiges Prüfen der Anästhesiegeräte und Vorbereitung der für die Anästhesie notwendigen Medikamente und des Materials.

07.35 Uhr
Vorbereiten der Patientinnen und Patienten für die Anästhesie.
Kontrolle der präoperativen Laborparameter und der Resultate der weiteren präoperativen Abklärungen (EKG, Thorax, Kontrolle Krankengeschichte).

07.40 Uhr
Durchführung von Spinalanästhesien unter Aufsicht einer Anästhesie-Fachperson.

Weiterer Tagesablauf

  • Ausleitung der Patientinnen und Patienten unter Aufsicht einer Anästhesie-Fachperson und Mithilfe des Transportes der Patientinnen oder Patienten in den Aufwachraum. Vorbereiten der postoperativen Verordnungen unter Kontrolle der ärztlichen Anästhesie-Fachpersonen
  • Teilnahme an den Prämedikationsvisiten. Anschliessend Besprechung mit der diensthabenden ärztlichen Anästhesie-Fachperson
  • Teilnahme an internen Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen.

Teil 3 – Repetition

Ziele

  • Vertiefen des Gelernten und Repetition der verschiedenen Anästhesietechniken.
  • Im Selbststudium Vertiefung der Anästhesietechniken, der möglichen Komplikationen, deren Therapien und der anatomischen Grundlagen der Intubations- und Spinalanästhesie.
  • Durchführung von Maskenbeatmung, von Spinalanästhesien und unter Kontrolle Führung von Intubationsanästhesien.
  • Vertiefen der Medikamentenkenntnissen (Infusionen, Analgetika, Sedativa, Relaxantien, Katecholamine und Hypnotika).
  • Durchführung von Prämedikation und den vor der Operation notwendigen Untersuchungen unter Supervision durch die ärztlichen Anästhesie-Fachpersonen.
  • Weitere Entwicklung der theoretischen Kenntnisse der gängigen Anästhesieverfahren wie Spinalanästhesie, Leitungsanästhesie, Intubationsanästhesie und Anästhesie mittels Larynxmaske.

Organisation und Dauer

  • Auch der dritte Teil des Praktikums wird in enger Zusammenarbeit mit dem Pflegepersonal Anästhesie, und des ärztlichen Teams der Anästhesie durchgeführt.
  • Je nach Entwicklung der Kenntnisse des Unterassistenten dauert diese Ausbildungsphase zwischen 2 bis 6 Wochen.
  • Am Ende des dritten und letzten Praktikumteils wird durch die/den CA Anästhesie / betreuende/n Kaderarzt/Kaderärztin ein Abschlussgespräch durchgeführt.

Täglicher Arbeitsablauf

07.15 Uhr
Anästhesierapport

07.30 Uhr
Selbständiges Prüfen der Anästhesiegeräte und Vorbereitung der für die Anästhesie notwendigen Medikamente.

07.35 Uhr
Vorbereiten der Patienten für die Anästhesie.
Kontrolle der präoperativen Laborparameter und der Resultate der weiteren präoperativen Abklärungen (EKG, Thorax, Kontrolle Krankengeschichte).

Weiterer Tagesablauf

  • Ein- und Ausleitung der Patientinnen und Patienten unter Aufsicht der Anästhesistin oder des Anästhesisten und des Anästhesie-Pflegepersonals. Mithilfe des Transportes der Patientinnen und Patienten in den Aufwachraum. Vorbereiten der postoperativen Verordnungen unter Kontrolle der ärztlichen Anästhesie-Fachpersonen.
  • Teilnahme an den Prämedikationsvisiten. Anschliessend Besprechung mit der diensthabenden Anästhesie-Fachperson.
  • Teilnahme an internen Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen.
  • Optional in diesem Block: Mitarbeit im Rettungsdienst und / oder tageweise Mitarbeit im Bereich Intensivmedizin.
  • Bei besonderem Interesse: Mitarbeit im Bereich interventionelle Schmerztherapie.

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